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Wollseifen - das tote Dorf

Auf der Dreiborner Hochfläche, inmitten des Nationalparks Eifel, liegt die Wüstung Wollseifen. Das Gelände des ehemaligen Ortes Wollseifen, in der Nähe von Vogelsang gelegen, wurde im August 1946 durch Britische Truppen beschlagnahmt. Innerhalb von nur 3 Wochen mussten die 550 Bewohner ihre Heimat verlassen und sich eine neue Unterkunft in den Nachbarorten der damaligen Landkreise Schleiden und Monschau suchen. Das Gebiet des Dorfes wurde zum Truppenübungsplatz und zur absoluten Sperrzone erklärt.

Heute ist Wollseifen für Wanderer und Radfahrer wieder zugänglich. Zu sehen sind Ruinen der Kirche St. Rochus, der alten Dorfschule, dem Transformatorenhäuschen sowie die restaurierte Wegekapelle.
Mehrere Infotafeln dokumentieren die Geschichte und das frühere Aussehen des Ortes.

Das verlassene Dorf kann man auf eigene Faust erkunden, es werden aber auch Rangertouren und Kutschfahrten angeboten. 

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Kirche St. Rochus

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Kirche St. Rochus - Innenansicht

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Ehemalige Schule

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Restaurierte Wegekapelle

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Adresse

Werner Heinz
Triftstr. 63                    
52156 Monschau

Kontakt

eMaill: mail@werhei.de                    
Tel.: 02472/2565